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Exposition

Březnices Schlossexposition präsentiert im grundrissgemäss vielfältiges Objekt seine Geschichte an hochwertigem Sammlungsschatz seiner ausgezeichneten Besitzer. Die Fonds kommen aus allen Stilperioden von Renaissance bis die zweite Hälfte des 19. Jhs her.

 


 


 I. Besichtigungstrasse

1. Gotisches Zimmer1. Zimmer – s.g. grosses gotisches Zimmer annähert die Bauhistorische Entwicklung des Schlossobjektes von Březnice von ca Mitte des 13.Jhs her im Bezug auf dessen Inhaber

2. Zimmer – die Galerie des Geschlechtes Jeníšek z Újezda, nach den Herren von Lokšany, die am Ständeaufstand teil nahmen und die zum Verlust des Vermögens sowie Lebens verurteilt wurden, gewann Přibík Jeníšek z Újezda die Herrschaft von Březnice. Auf dem Hintergrund des Porträts Přibíks Jeníšek ist das Schloss von Březnice aufgenommen. Das Nebenporträt stellt seine Ehefrau Kateřina von Talmberk.

3. Zimmer – Galerie von Herren Krakovský von Kolowrat – Periode des 19. Jhs. Merkwürdig ist vor allem das Porträt von Prags Erzbischofs Alois von Kolovrat, gemalt vom hervorragenden tschechischen Porträtisten des 19. Jhs. Antonín Machek.

4. Zimmer – Galerie der Herren Palffy von Erdöd, den letzten Adlerbesitzern von Březnice. Ausser den Geschlechtesporträte besteht die Dekoration des Spätbiedermeiersalons aus einer Reihe der Gegenstände, die an eine grosse Vorliebe von den Palffy im Reitsport erinnern.

5. Zimmer – ein afrikanishce Salon, dieses Zimmer ist von Jagdtrophäen aus den Reisen Jan Palffys nach Ostafrika geprägt. Das schliesst ein wertvolles etnographisches Material, verschiedene Arten von Antilopen, Gazellen, Büffeln, Gnus und Zebras.

6. Zimmer – der Speisesaal – eingerichtet wie ein Lounge, das in Musiksalon und Damenarbeitsecke umgesetzt werden kann. Im verglasten Schaufenster gibt es einen Satz von Gebrauchsglas der Familie Palffy, im Geschirrschrank einen Speisesatz aus der Porzellanfabrik in Březová. Aus dem Lounge kann man in ein kleines Schlafzimmer im Turmanbau vom 19. Jh. einblicken.

7. Zimmer – ein kleines Biedermeierzimmer mit Graphik, in diesem Stil vor der Hälfte des 19. Jhs ist eine überwiegende Mehrheit der Innenräume unserer Schlösser eingerichtet. Die Graphik verschiedener Herkunft: Deutschland, England, Frankreich. Es handelt sich überwiegend um Kupferstiche, Radierungen, Stahlstiche, Litographien. Eine Sondergruppe besteht aus Litographien mit patriotischen Themen – z.B.: Karl IV., Abwehr Prags gegen Schweden, Georg von Poděbrady usw.

8. Zimmer – ein kleiner Speisesaal, die Speisezubereitung, heute zum Salon mit Möbel im Stil des zweiten Rokoko umgestaltet. Die Tapeten stammen aus dem 18. Jh.- sie stellen Schlossansichten sowie Gartenarchitektur dar. Im Rokokostil ist auch die mit Messing, Zinn und Schildkrot eingelegte – das Werk im Stil Bouille, gemäss dem hervorragenden Ebenbearbeiter des Louis XIV.(Andree Charles Bouilles) genannt.

9. Zimmer – Renaissancespeisesaal – gehört zu den wichtigsten Schlossräumen.
Typisch für die Renaissanceinnenräume war Verkleidung mit Holz - Täfelung. Daher ist im getäfelten Holz ein einzigartiger Graphikzyklus vom Jahre 1580 eingelegt. Der stellt ein feierlicher Umzug zu Ehren der Hochzeit von Jan von Kolovrat mit Kateřina von Bairsperg, auf den Wänden Die Kolovrat-Galerie. Zwischen den Fenstern steht ein der ältesten Möbelstücke im Schloss – eine Renaissancetruhe aus dem 16. Jh, der Ofen ist auch im Renaissancestil vom Jahr 1627. 
Einsicht in ein kleines Renaissance Zimmer – aus der Einrichtung nimmt vor allem ein mit Elfenbein und Gold reich verziertes Kabinett spanischer Herkunft gefangen. Über dem Kabinett gibt es ein Porträt von Oldřich František, Grafen von Kolovrat, des Geheimrates und Oberhofmeisters Böhmens vom 1650. Ein von wichtigsten Werken ist ein Plattenbild das Letzte Heilige Abendmahl aus der zweiten Hälfte des 16. Jhs.

10. Zimmer – ein Barocksalon mit typisch barockem Intarsien- und Polstermöbel - Sekretär, Kommoden, Uhr, Cauch und viele hochwertige Bilder. Die Bilder St. Andreas mit Kreuzattribut und St. Peter mit Schlüssel sind für die Werke eines hervorragenden tschechischen Barockmalers Peter Brandl.

11. Zimmer – ein grosser Biedermeiersalon, ein gesellschaftlicher Musiksalon mit Ansicht auf den Balkon auf der Westseite; durch die geöffnete Tür kann man ins Palffys Arbeitszimmer und in die Bibliothek einsehen.

12. Zimmer – ein Empiresalon mit einem typischen schwarzlackierten und goldverzierten Möbel; auch hier kann man durch die geöffnete Tür in die diesmal Kolovratenbibliothek einsehen.

 


 


II. Besichtigungstrasse

SchmausesaalEin grosser Schmausesaal – entstand unter den Herren von Lokšany in den Jahren 1548 - 1551, im Jahre 1858 unter Hanuš von Kolovrat wurde zum s.g. Rittersaal herrichtet, der zu den räpresentativsten Schlosszimmern gehört. Ein typisches Stück der Renaissancemöbel – Kredenz, dient zur Ausstellung des künstlerisch gestalteten Geschirrs aus Majolika, Zinn oder Glas. Auf den Wänden gibt es die Porträte der Mitglieder der Familie Kolovrat und Jeníšek von Újezd. Das Majolikareliefs Madonna mit Kind, das über der Tür aufgehängt ist, ist ein ausserordentlich wertvolles italienisches Werk aus der Hälfte des 15. Jhs., das Lucca della Robio zugeschrieben ist..

Lokšanys Bibliothek – ist die älteste Bibliothek in unseren Ländern, die sich in ursprünglicher Form aus dem Jahre1558 erhalten hat, was durch Datierung im gemalten Edikul über der Tür dokumentiert ist. Das Zimmer hat eine buntgemalte Balkendecke. Das Gemälde mit vielfältigem Ornamentik und Lokšanys Wappen deckt die Wände und schafft auch dekorative Verzierung ursprünglicher Schränke.

Die Waffenkammer – zwei Schlosswaffenkammern sind im Erdgeschoss des nördlichen und östlichen Palastes, im ältesten, gotischen Objektteils angebracht. Die Sammlung der Stich- und Feuerwaffen gehört zu den wichtigsten Böhmens, sie besteht aus einem Satz der Stangenwaffen tschechischer Herkunft und der Jagdgewehre von Hanuš von Kolovrat.

 


 


I+ Besichtigungstrasse

Schliesst die ganze erste Trasse und Teil der zweiten Trasse – ein Schmausesaal und die Lokšanys Bibliothek ein

 


 


Schlosskapelle

Die Kapelle der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau MariaDie Kapelle der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria – ein baulich jüngster Teil des Schlosses. Der wurde im Zeitraum der Frühbarockherrichtungen unter der Herren Jeníšek von Újezd in Jahren 1625 – 1632 erbaut. Architekt dieses Barockbaus war ein hervorragender italienischer Baumeister Carlo Lurago. Die Einrichtung im Stil Rokoko entstand um Jahre 1760 unter Teilnahme der Bildhauer, Schnitzer und Künstler der Werkstätte Ignác Hammers aus dem nicht weit entfernten Dorf Dobrá Voda. Die grosse Bilder der Heiligen, St. Peters, St. Pauls, die Heilige und St. Josefa, stammen vom Umkreis eines bekannten tschechischen Malers Peter Brandl. Das Meisterwerk sind die auf dem Chor der Schlosskapelle angebrachten Rokokoorgel Vojtěcha Schreiers von Kuks aus dem Jahre 1796. 

 


 


Galerie von Ludvík Kuba

Bilder – südböhmische Motive aus den Jahren 1895-1950

Geöffnet von 1.5. bis 30.9. täglich ausser montags

von 9.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 16.00 Uhr